Die Geschichte der Perlmutterindustrie in Adorf/Vogtland

Hinweis

Im Rahmen des Projektes Digitales Museum wurde ein Wikipedia-Artikel erarbeitet, den es hier schon einmal exklusiv in der Entwurfsfassung zu lesen gibt. An der Aufnahme in das tatsächliche Online-Lexikon wird gearbeitet.


1 Überblick

In der Stadt Adorf im Vogtland (Sachsen) bestand von ca. 1853 bis ca. 1920 eine bedeutende Perlmutter- und Muschelschalenindustrie [1]. Ende des 19. Jahrhunderts galt Adorf als das Zentrum der deutschen Perlmutterwarenindustrie [1a]. Durch das Schleifen von Muschelschalen der einheimischen Flussperlmuschel oder importierten Südseeschnecken und -muscheln wurde deren innere glänzende Perlmutterschicht freigelegt, um daraus Schmuckgegenstände herzustellen. [1b]

Anfangs entstanden mehrere kleine Produktionsstätten mit wenigen Mitarbeitern. Insbesondere der Import großer und farbenreicher Muschel- und Schneckenschalen aus dem Ausland sorgte für einen schnellen Aufschwung des Handwerks. Durch den technischen Fortschritt entstand eine Industrie mit ausgeprägter Exporttätigkeit. So fanden um 1900 in Adorf bis zu 1000 Fabrik- und Heimarbeiter eine Beschäftigung in der Perlmutterwarenherstellung. [2]

Die Zahl der in diesem Industriezweig beschäftigten Menschen schwankte jedoch, je nach Marktlage. Im Jahre 1893 arbeiteten rund 130 Menschen in geschlossenen Betrieben, sowie ca. 250 Menschen in Heimarbeit [2aa] in der Perlmutterverarbeitung in Adorf und Umgebung.

Im Jahr 1925 war Adorf weiterhin der Hauptsitz der deutschen Perlmutterindustrie. In Adorf waren in den letzten Jahren vor dem Kriege 400 Arbeiter in fünf Fabriken und mehreren Kleinbetrieben beschäftigt; trotz hohen Preisen der Rohmuscheln konnten immerhin 400.000 Mark als reiner Jahresverdienst herausgewirtschaftet werden, ein Beweis für die volkswirtschaftliche Bedeutung dieses Industriezweiges für die Stadt Adorf und für das ganze obere Elstertal. [2cc]

Die Ausfuhr, der in Adorf produzierten Perlmuschelwaren, beliefen sich in diesem Jahre allein nach den Vereinigten Staaten von Amerika, auf 150.663,53 Mark. Trotz sinkenden Absatzes von Perlmuschelwaren in den Jahren von 1907-1911 allein nach Nordamerika, machte die Adorfer Gesamtausfuhr mit einem Wert von 210.630,00 Mark fast 50 % der deutschen Gesamtausfuhr von 466.000,00 Mark aus. Adorf war in diesem Zeitraum führend im Export von deutschen Perlmuschelwaren [2a].

Im Jahr 2016 wurden hauptsächlich die Schalen folgender Muschelarten verarbeitet:
– Seeperlmuschel (Herkunftsort Makassar, Indonesien bzw. Tahiti)
– Flussperlmuschel (Vogtland)
– Pferdemuschel (Japan)
– Kuhmuschel (Japan)
– Grünes Seeohr (Neuseeland)
– Rotes und Schwarzes Seeohr (kalifornische Küste) [2b] [2c]

Neben den großen Perlmutterwarenfabriken Louis Nicolai [2d], F. A. Schmidt & Sohn [2e], Crosinsky & Eisenack [2f], G. und Max Rauh [2g] und C.W. Lots [2h] existierten in Adorf auch vorübergehend kleinere Firmen, die mit speziellen Artikeln oder günstigen Preisen Nischen am hart umkämpften Markt besetzen wollten [2i]. Zu Beginn des zweiten Weltkriegs waren noch rund 400 Arbeiter in fünf Fabriken und mehreren Kleinbetrieben beschäftigt [3]. Im Jahr 1972 wurden die Firmen Louis Nicolai KG und G. & Max Rauh zum Volkseigenen Betrieb „VEB Perlmutterschmuck“ verstaatlicht [3a], [4].

Der VEB wurde 1990 von der Treuhand übernommen. Risikobereite Mitarbeiter versuchten den Betrieb zu retten, der ehemalige Betriebsleiter kaufte ihn der Treuhand ab. Armin Schunk gründete 1990 die Fa. Kunsthandwerk adsour GmbH [5], die im Jahr 2005 den Betrieb endgültig einstellte [5a]. Damit war die aktive Zeit der Perlmutterwarenherstellung in Adorf beendet.

Heute befindet sich das einzige Perlmuttermuseum Deutschlands in Adorf. 2023 wurde mit dem Bau eines Perlmutter-Erlebniszentrums [6] begonnen, das eine erweiterte Sammlung an Perlmutterwaren zeigt und auch Natur-, Umwelt- und Muschelschutz thematisiert. Zuvor wurde das Perlmuttermuseum in das Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus 2020“ aufgenommen [6a]. Investiert werden 4,5 Millionen EUR, davon sind 2,8 Millionen Euro Förderung aus Landes- und Bundesmitteln [7],[8],[9]. Das Zentrum öffnet als „Erlebnismuseum Perlmutter“ [6] voraussichtlich Ende 2025. Erwartet werden jährlich ca. 15.000 Besucher [9], [9a].

Das BMBF fördert das Projekt „Digitales Museum Stadt Adorf (DiMuSA)“ [10], [11], [12]. Inhalte wie Zeitzeugen-Interviews [13], historische Fotos [14], ein Perlmutter-Rundweg [15] und digitalisiertes Quellenmaterial [16] werden im Internet und den Besuchern vor Ort zugänglich gemacht.

2 Vorkommen an Perlmuscheln und Perlenfischerei in Adorf

Ausgangspunkt der Perlmutterindustrie in Adorf waren die besonderen Vorkommen der Flussperlmuschel Margaritifera margaritifera in der Weißen Elster und den Bächen im südlichen Vogtland, die zunächst das Handwerk der Perlenfischerei in Sachsen begründete [17].

Die ersten Perlsucher in Diensten sächsischer Fürsten sind aus dem Jahr 1445 bekannt. Eine Urkunde über das verbriefte Recht der Perlenfischerei stammt aus dem Jahr 1621. Kurfürst Johann Georg I. erhob das Fischen der „Schatzmuschel“ zum landesherrlichen Hoheitsrecht, Regal genannt. Seit 1590 ist die Perlenfischerei mit dem Namen Schmirler verbunden. Der Oelsnitzer Tuchmacher Moritz Schmirler [18] erhielt die Ernennung zum ersten kurfürstlichen Perlenfischer, mit einer festen Vergütung von 30 Gulden im Jahr. 250 Jahre blieb das Fischrecht in Familienhand, 19 Mitglieder der Familie Schmirler, die sich später Schmerler nannte, hegten die Bestände und ernteten von Generation zu Generation die Perlen. Die Perlenfischer hüteten die Muscheln, das Lebewesen wurde bei der Öffnung der Muschelschale nicht verletzt [18a]. Hierfür wurden besondere Werkzeuge benutzt [18b].

Der letzte der Familiendynastie der vogtländischen Perlenfischer war im Jahr 1927 Arno Seeling, ein Neffe von Julius Schmerler. [18a], [19], [19a]

Eine Flussperlmuschelkette mit den seltenen Perlen aus Adorf und Umgebung ist heute im Grünen Gewölbe in Dresden zu sehen [20],[21]. Nachdem der Bestand der Flussperlmuschel durch Umwelteinflüsse, insbesondere durch die Industrialisierung, stark zurückging, wurde die Perlenfischerei Ende der 1920er Jahre eingestellt [22]. Die wenigen Restvorkommen des Tieres sind mittlerweile streng geschützt [23]. Es gibt Artenschutzprojekte, die die Aufzucht und Auswilderung von Jungmuscheln betreiben [23a]. Im Jahr 2024 wurde das Artenschutzprojekt für die Flussperlmuschel u.a. aus Adorf „MARA – Margaritifera Restoration Alliance“ zum Projekt des Jahres bei der UN-Dekade zur Wiederherstellung von Ökosystemen gewählt [24].

3 Entstehung der Industrie

Perlmutter, oft auch vereinfachend Perlmutt genannt [25], ist die innere Schale von bestimmten Muscheln. Die besonderen irisierenden Farbschattierungen und der den Muschelschalen eigene Glanz machen dieses organische Material interessant für eine Bearbeitung, insbesondere für Schmuckstücke.

Die Idee der Nutzung und Verarbeitung der ursprünglich nicht benötigten Muschelschalen der Flussperlmuscheln wird in der Literatur dem Perlenfischer Moritz Schmerler zugeschrieben [26], [26a]. Als die Versuche der Verarbeitung erfolgreich verliefen, wurde die Königliche Oberforstmeisterei Auerbach im Vogtland als vorgesetzte Behörde darüber informiert. Diese informierte mit Schreiben vom 10. März 1852 das Sächsische Finanzministerium über diesen Sachverhalt. In dem Schreiben wurde gleichzeitig darum gebeten, dem Perlenfischer die Verarbeitung entsprechender Perlmuscheln zu gestatten. Dem Schreiben wurden zwei Paar Ohrgehänge und eine Brosche beigelegt. Das Finanzministerium genehmigte „nach erfolgtem Vernehmen mit dem Ministerium des Innern dem verpflichteten Perlensucher Carl Friedrich Schmerler und Genossen zu Oelsnitz die Verarbeitung von Perlenmuscheln und den Verkauf der daraus gefertigten Waren für eigene Rechnung bis auf Widerruf unter der Bedingung sorgfältiger Schonung der mit Perlenansätzen versehenen und noch zur Perlenerzeugung tauglichen Muscheln“ [26b].

Im Rahmen seiner Befugnisse fertigte er erste Schmuckstücke und belieferte seit 1853 den Adorfer Unternehmer Friedrich August Schmidt. [27] Friedrich August Schmidt war ursprünglich Buchbinder [27a], erkannte in der Herstellung der besonderen Schmuckstücke jedoch ein großes Geschäftspotential. Er begründete die kommerzielle Herstellung von Perlmutterschmuckwaren in Adorf und war damit maßgeblich für die Entwicklung dieses bedeutenden speziellen Industriezweiges in der Stadt. Begünstigt wurde dies dadurch, dass er von der sächsischen Regierung das Recht auf einen begrenzten Zugriff auf die Perlmuscheln aus der Elster und den Nebenflüssen bekam und einen Absatzmarkt im nahen Badeort Bad Elster für seine ersten Produkte hatte. Die dortigen Badegäste machten seine neuen Produkte Schritt für Schritt in Sachsen und ganz Deutschland bekannt [28].

Nachdem 1853 begonnen wurde, Perlmuscheln zu verarbeiten, wurde die Verarbeitung in Adorf eingeführt und in den 1860er Jahren weiter ausgebaut. [30]. Nachdem die Nachfrage stieg durch die Entstehung der industriellen Verarbeitung stieg, während gleichzeitig die Vorkommen der Flussperlmuschel durch die zunehmende Gewässerverunreinigung zurückgingen, reichten die heimischen Vorkommen der Muscheln nicht mehr aus. Es wurden Meeresmuscheln und Meeresschnecken importiert und in Adorf verarbeitet [31] [31a]. Durch die größere Sortenvielfalt der Meeresmuschel und -schnecken kam es zu einer immer breiteren Erzeugnisvielfalt. Eine Ausnahme bildete die Perlmutterknopffertigung. Diese in Adorf zu etablieren, wurde öfter von Kunden gefordert. Die praktische Umsetzung verlief aber nie erfolgreich [32] [32a]. Eine Perlmutter-Knopfverarbeitung entstand an anderen Orten, zum Beispiel in Bärnau in der Oberpfalz. 1895 hat Johann Müller die erste Perlmutterknopffabrik gegründet. Heute steht das Deutsche Knopfmuseum in Bärnau [33]. Weitere Perlmutterknopffabriken entstanden in Sachsen [34].

4 Historische Fabriken

a) Perlmutterwarenfabrik Louis Nicolai 

Im Mai 1876 wurde mit der Firma Louis Nicolai eines der bedeutendsten Unternehmen in Adorf gegründet, die sich als größter Betrieb dieses Industriezweiges in Deutschland entwickelte.  Mehr als 6.000 verschiedene Gegenstände stellte man in dem Betrieb im Gebäudekomplex Markneukirchner Straße 17 her, und man musste infolge zunehmenden Bedarfs an Rohmaterial Muscheln und Perlmutterschalen aus dem Ausland importieren. 1903 besichtigte König Georg von Sachsen die Fabrik. Der erste Weltkrieg beendete die Erfolgsgeschichte. 128 Leute beschäftigte Herr Nicolai bis zu Kriegsbeginn, der den Absatz ins Ausland vollständig lahmlegte. Am 16. Mai 1926 wurde das 50. Firmenjubiläum gefeiert. Die Firma Louis Nikolai konnte, wie auch die gesamte Adorfer Perlmutterwarenindustrie, nicht mehr an die erfolgreiche Zeit vor dem 1. Weltkrieg anknüpfen. Am 15. April 1935 verstarb Louis Erdmann Nicolai im Alter von 85 Jahren in Adorf.

Dem von der Witwe und Tochter nach dem Kriege weitergeführten Unternehmen erging es in der DDR wie fast allen privaten Unternehmen. Zum 1.1.1960 wurde die Deutsche Investitionsbank Berlin Mitgesellschafter der Louis Nicolai KG. Mit Wirkung zum 1. April 1960 übertrug die Deutsche Investitionsbank Berlin ihre Gesellschafterrechte an den VEB (K) Perlmutterknopf-Fabrik, Kelbra a. Kyffh. In Kelbra war schon über Jahrzehnte die Perlmutterknopffabrikation im starken Maße ansässig. Am 24. Januar 1966 besaß Frau Theresia Friedrich, geb. Nicolai 56 Prozent und der VEB (K) Perlmutterknopf-Fabrik, Kelbra a. Kyffh. 44 Prozent der Geschäftsanteile am Unternehmen.

Mit 20 Beschäftigen betrieb der aus der Firma Louis Nicolai hervorgegangene VEB Perlmutterschmuck Adorf bis 1982 die Herstellung von Gegenständen des Raum- und Tafelschmucks sowie des Körperschmucks. Infolge des stark verteuerten Rohmaterials, das fast ausschließlich aus dem sogenannten nichtsozialistischen Ausland bezogen werden musste, wurde die Produktion Mitte der 1980er Jahre umgestellt. Bis zu seiner Auflösung im Jahr 1991 war die nun Firma ein Zulieferbetrieb für das Kombinat Erzgebirgische Volkskunst, obwohl sie den Namen VEB Perlmutterschmuck bis zum Ende behielt.

b) Perlmutterwarenfabrik F.A. Schmidt, später F. A. Schmidt & Sohn

Der Buchbinder Friedrich August Schmidt in Adorf war es, der mit seinem Können und Weitsicht erkannte, dass die Ver- und Bearbeitung der Elsterperlmuscheln ein gewinnträchtiges neues Produkt für sein Unternehmen in Adorf sein könnte. Er entwickelte maßgeblich dieses Produkt zu einem bedeutenden Handwerks- und Industriezweig in und um Adorf. Begünstigt wurde dies dadurch, dass er von der sächsischen Regierung das Recht auf einen begrenzten Zugriff auf die Perlmuscheln aus der Elster und den Nebenflüssen bekam und einen Absatzmarkt im nahen Badeort Bad Elster für seine ersten Produkte hatte. Die dortigen Badegäste machten seine neuen Produkte Schritt für Schritt in Sachsen und ganz Deutschland bekannt. Seit 1853 wurde die Firma vom damaligen Perlenfischer Moritz Schmerler mit königlicher Genehmigung mit Muschelschalen der Flussperlmuschel beliefert. Am 7. September 1877 wurde die Fa. F. A. Schmidt im Handelsregister Adorf gelöscht und die Fa. F. A. Schmidt & Sohn in Adorf mit den Inhabern Friedrich August Schmidt und Oskar Julius Schmidt eingetragen.

Im Jahre 1878 sollen bei F. A. Schmidt & Sohn jährlich ca. 400.000 Muscheln verarbeiteten worden sein. Diese Muscheln wurden hauptsächlich aus England bezogen. Die gleiche Menge wurde von den übrigen in Adorf ansässigen Firmen verarbeitet. Ein großer Teil der Perlmutterwaren konnte wegen der vergleichsweisen geringen Löhne im Vogtland trotz hoher Importzölle nach Frankreich verkauft werden. Von dort wurde sie als französische Ware weiterverkauft. Mindestens seit 1876 wurden die Perlmutterwaren von F. A. Schmidt auch in Dresden durch die Fa. Eduard Geucke & Co vertrieben. Am 21. Dezember 1884 berichteten die Dresdner Nachrichten, dass den Inhabern der Perlmutterwarenfabrik F. A. Schmidt & Sohn zu Adorf das Prädikat „Kgl. Hoflieferanten“ gebührenfrei verliehen wurde. Die Firma wurde durch Louis Nicolai im Jahre 1906 übernommen und zur Vereinigte Perlmutterwarenfabriken, Louis Nicolai & F. A. Schmidt & Sohn verschmolzen. Beide Firmen traten weiterhin unter beiden, getrennten Firmierungen auf.

Zum 1. August 1914 musste Louis Nicolai den traditionsreichen Standort der Fa. F. A. Schmidt & Sohn am oberen Markt kriegsbedingt aufgeben und konzentrierte das Unternehmen in seinem Gebäude in der Bahnhofstraße. Laut Handelsregistereintrag vom 8. Mai 1924 ist die Fa. F. A. Schmidt & Sohn an diesem Tage erloschen. Diese und die weiteren dem Unternehmer Louis Nicolai gehörenden, und am gleichen Tag erloschenen Firmen, wurden in der neu gegründeten Firma „Louis Nicolai, Perlmutterwaren- und Glasbilderfabrik Aktiengesellschaft, Adorf i.V.“ zusammengefasst.

Damit endete die Firmengeschichte des Gründers der Perlmutterwarenverarbeitung in Adorf. Die Geschichte wurde in der Firma Louis Nicolai fortgeführt.

c) Perlmutterwarenfabrik C. W. Lots

Die im Jahre 1868 durch Carl Lots gegründete Perlmutterwarenfabrik war nach der Fa. F. A. Schmidt eine der ersten und mit dieser und der Fa. Louis Nicolai eine der bedeutendsten Perlmutterwarenfirmen in Adorf, die sowohl den Aufstieg dieser Branche vom Gewerbe zur Industrie mitgestaltete als auch deren Abstieg bis zum Nischenprodukt erlebte. Die Firma hatte ihren Sitz in der Elsterstr. 29.

Die ersten Produkte der Fa. C. W. Lots waren wie bei den anderen Firmen die aus polierten Elstermuscheln bestehenden Portemonnaies, die ein begehrter Artikel bei den Kurgästen im Badeort Bad Elster waren. 1893 wurde das Sortiment erweitert um Beuteltäschchen, Broches, Nadeln, Agraffs, Bronce-Fantasien sowie Artikel mit Perlmutter Carré belegt auch für den Export an. Nach mehreren Eigentümerwechseln und dem Rückgang der Perlmutterverarbeitung wurde die Firma Fa. C. W. Lots 1950 aus dem Handelsregister ausgetragen. Offen ist, ob die Firma bis dahin noch Muschelwaren produziert hat.

d) Perlmutterwarenfabrik Crosinsky & Eisenack

Die Firma Crosinsky & Eisenack wurde 1880 in Berlin gegründet und hatte einen Produktionsstandort in der Goesmannstraße 16 in Adorf im Vogtland. Die Produkte waren Bäder- und Basarartikel aus Perlmutter: Portemonnaies, Schiffchen, Feuerzeuge, Ascheschalen, Schmuckkasten, Nippsachen, Broschen, Heiligenartikel, Schnallen, Stockgriffe, Tafelgeräte, Haarschmuck, etc.

1898 startete die Firma in Adorf mit 47 Mitarbeitern und steigerte sich bis 1921 auf 58 Mitarbeiter und endete 1921 bei 17 Mitarbeitern. Am 20. Januar 1918 verstarb Fabrikant Johann Friedrich Crosinsky. Diese Tatsache, und sicherlich auch die gesamte wirtschaftliche Situation im letzten Kriegsjahr, führten zur Firmenschließung in Adorf. Am 20. Januar 1918 verstarb Fabrikant Johann Friedrich Crosinsky. Diese Tatsache, und sicherlich auch die gesamte wirtschaftliche Situation im letzten Kriegsjahr, führten zur Firmenschließung in Adorf.

e) G. und Max Rauh

Die Firma wurde 1900 von Georg Eduard Rauh als Gürtler- und Perlmutterwarengeschäft gegründet. Im Jahr 1912 erfolgte die Umwandlung in eine offene Handelsgesellschaft unter dem Firmennamen G. und Max Rauh. Die Firma war in der Elsterstr. 59 ansässig und bot ein breites Sortiment an Perlmutterwaren an, die auch auf der Leipziger Messe ausgestellt wurden. Als einzige Fabrik in Adorf hatte sie auch ein Ladengeschäft mit Direktverkauf am Firmensitz.

Im Jahr 1972 wurde die Firma enteignet und dem VEB Perlmutterschmuck zugeordnet.

5 Historische kleinere Fabriken

Perlmutterwarenunternehmer Johann Gottlob Friedrich Leibrich, Ernst Eduard Fickelscherer und Carl Richard Stolle
Am 17. Januar 1881 wurde die Firma Leibrich & Fickelscherer unter Fol. 64 in das Handelsregister Adorf eingetragen. Inhaber waren Johann Gottlob Friedrich Leibrich und Ernst Eduard Fickelscherer. Am 19. September 1882 wurde bereits wieder die Löschung der Firma bekanntgegeben. Gottlob Friedrich Leibrich gründete die Firma „Friedrich Leibrich“ und Eduard Fickelscherer gemeinsam mit Carl Richard Stolle die Firma „Stolle & Fickelscherer“.

Perlmutterwarenfabrikant Heinrich Adler
Am 28. Oktober 1904 wurde sein Perlmutterwarengeschäft in das Handelsregister in Adorf eingetragen. Seinen Standort hatte das Geschäft in Adorf am Pfortenberg Brandkatasternummer 308. Am Standort wurden Perlmutterwaren gefertigt. Am 21. August 1907 wurde das komplette Inventar und das gesamte Material in Adorf verkauft. Heinrich Adler hatte andere Unternehmen, zum Beispiel eine Perlmutterknopffabrikantion im damaligen Tachau, heute Tachov/Tschechien.

Vogtländische Perlmutterwarenfabrik, Hirschmann u. Co.
Die Firma Hirschmann und Co. mit Sitz in Fürth ca. 1924 in das Geschäft der Perlmutterwarenherstellung in Adorf ein. Im Mai 1932 veröffentlichte das Amtsgericht Fürth, dass die Offene Handelsgesellschaft Vogtländische Perlmutterwarenfabrik Hirschmann & Co. mit Sitz in Fürth aufgelöst wurde und nun als Einzelfirma mit dem Inhaber Alfred Lorbeer, Fabrikant in Adorf i. V., weitergeführt wird. Der Sitz der Gesellschaft wurde nach Adorf i. V. verlegt. Die ehemaligen Eigentümer waren Sigmund und Walter David Hirschmann. Die jüdische Familie verließ Deutschland ca. 1933, die weitere Geschichte der Firma ist noch zu erforschen.

Anton Haber, Taschenmesser- und Perlmutterwarenfabrik
Die Firmengeschichte ist ein Beispiel für das Auf und Ab der Branche in Adorf. Anton Haber hatte im Mai 1914 mit der Perlmutterdrechslerei in Adorf begonnen. Am 15. Februar 1921 wurde die am 1. Januar 1921 errichtete Firma Haber & Schneider, Taschenmesser- und Perlmutterwarenfabrik mit Sitz in Adorf in das Handelsregister am Amtsgericht Adorf eingetragen. Oskar Max Schneider war bereits seit 1908 im Perlmutterwarengeschäft tätig gewesen. Somit suchte sich Anton Haber einen erfahrenen Partner. Richtig erfolgreich war diese Verbindung nicht. Die Gesellschaft wurde bereits am 4. November 1921 wieder aufgelöst und Anton Haber zum Liquidator bestellt. Bereits am 23. November 1921 wurde die am 1. November 1921 errichtete Firma Haber & Fielitz in Adorf ins Handelsregister eingetragen. Gesellschafter waren der Knopfdreher Anton Haber und der Kaufmann Carl Fielitz. Der Geschäftszweig war eine Taschenmesser- und Perlmutterwarenfabrik. Keine fünf Monate später wurde am 12. April 1922 die Auflösung und das Erlöschen der Firma verkündet. Am 1. Juli 1923 wurde die Firma „Anton Haber“ errichtet und im Handelsregister am Amtsgericht Adorf eingetragen. Drei Monate später traten der Perlmutterfabrikant Paul Anton Gläsel, der Messerschleifer Friedrich August Krabb und der Kaufmann August Schönfelder in das Handelsgeschäft mit ein.

Am 1. Februar 1924 wurde veröffentlicht, dass die Gesellschaft aufgelöst ist und die Gesellschafter Perlmutterwarenfabrikant Paul Anton Gläsel, der Messerschleifer Friedrich August Krabb und der Kaufmann August Schönfelder ausgeschieden sind. Der Kaufmann Anton Haber führte das Geschäft unter der gleichen Firmierung fort und erteilte August Schönfelder Prokura. Am 4. November 1924 eröffnete das Amtsgericht Adorf ein Konkursverfahren gegen die Fa. Anton Haber.

Fa. Hans Wilfert, Adorf i. Vogtl.
Hans Wilfert wurde am 18. Oktober 1903 als Sohn des Perlmutterarbeiters Kurt Wilfert und seiner Frau Emma in Adorf geboren. Er erlernte bei Johann Rauh vom 1. April 1918 bis 31. März 1921 das Gürtler- und Perlmutterhandwerk. Danach arbeitete er in der Sächsischen Perlmutterwarenfabrik Johann Rauh in Freiberg. Hier machte er sich am 25. Mai 1936 selbstständig. Die allgemeine wirtschaftliche Situation war jedoch schwierig, sodass die Firma keine größere Bedeutung hatte. Der Zweite Weltkrieg verhinderte die weitere Unternehmensentwicklung. Im Jahre 1944 wird Hans Wilfert an der Ostfront als vermisst gemeldet und kehre nicht aus dem Krieg zurück. Dies war das Ende der Firma.

Perlmutterwaren Bauernfeind & Co
Im Jahr 1912 siedelte sich die Firma in einem Hintergebäude auf dem Grundstück Elsterstraße 48 (später umnummeriert in Elsterstr. 62) an. Im Bauantrag 1912 sind die Raumnutzungen mit „Zuschneider und Schleiferei“ und „Beleger“ angegeben. Die Geschäfte schienen gut zu laufen, denn im Jahr 1920 weisen die Bauakten eine Werkstattvergrößerung aus. 1925 ist die Firma im Adressbuch nachgewiesen, näheres ist noch nicht erforscht.

6 Perlmutterwaren aus Adorf

Körperschmuck
Ohrringe
Armbänder
Ketten u. Kettenanhänger
Haarschmuck
Medaillons
Ringe
Armbanduhren
Kleiderschmuck
Manschettenknöpfe
Broschen
Knöpfe
Gürtelschnallen
Intarsien
Möbel
Musikinstrumente
Waffen
Gebrauchsgegenstände
Elsterperlmuschelportemonnaies
Bügelportmonnaies mit Perlmutterplatten
Kämme und Haarbürsten
Nähutensilien (Fingerhüte, Nadelkissen, Nadelhalter)
Schmuckkästchen
Schatullen für verschiedenste Zwecke
Verzierungen für Bücher (z.B. Bet-/Gesangbuch, Notizbücher, Schreibmappen, Fotoalben)
Operngläser
Bilderrahmen
Aschenbecher
Feuerzeuge
Taschenmesser
Zigaretten-/Zigarrenetuis, Tabakdosen, Zigarettenspitzen
Flakons
Taschenuhren
Schachbretter
Handspiegel
Briefbeschwerer, Brieföffner
Damenhandtaschen
Tafelschmuck
Salz-/Pfeffergefäße
Serviettenringe
Essbesteck
Eierhalter
Schalen/Schälchen
Raumschmuck
Wand-, Steh- und Schrankuhren
Schmuckschiffe
Barometer
Wandthermometer
gravierte Schmuckbilder
Uhrenhalter
Spiegel
Kerzenständer/-halter

Quelle: Von allen genannten Gegenständen sind Exponate im Erlebnismuseum Perlmutter vorhanden.

7 Produktionsweisen – Perlmutterverarbeitung

Die jahrzehntelangen Erfahrungen der Perlmutterverarbeiter verfeinerten die Arbeitsverfahren immer mehr, mit denen aus dem sehr ungleichmäßig ausgebildeten Rohmaterial die verschiedenartigsten Muschelwaren gefertigt werden konnten. Ein Sachverhalt, der den weltweit guten Ruf Adorfs auf dem Gebiet der Perlmutterverarbeitung mit begründete. [„Adorf im Vogtland“, Johannes Lenk, Vogtländischer Heimatverlag Neupert Plauen (Vogtl.), 1993, S. 79]

Einzelheiten aus der Dissertation (Haensel):

ArtikelNutzung
I. Ganze Muscheln, nur gereinigt bzw. gebeizt, aber nicht poliert.
a)Große Muscheln, einzeln verwendet. Beispiele: Ziermuscheln für Gärten und Aquarien.
b)Kleinere Muscheln in größerer Anzahl zur Erzielung von Flächenmustern aufgeklebt auf Kartonnagen oder Holzwaren. Beispiel: die sogen. „Hamburger Waren“.
II. Ganze Muscheln oder Teile davon, geschliffen und poliert und unter möglichster Benutzung der natürlichen Form und Krümmung des Materials zu Gegenständen verarbeitet.
a)Gegenstände aus einem Stück, ohne Hinzutreten von anderen Materialien oder von Bindemitteln. Beispiele: Aschenbecher, Serviettenringe, Eierlöffel, Ragoutschalen, Schnitzarbeiten, Briefbeschwerer. Hierher gehören auch die meisten Typen von Perlmutterknöpfen.
b)Gegenstände aus mehreren Teilen zusammengesetzt oder in Verbindung mit anderen Materialien. In Verbindung mit Edelmetallen, also Juwelierarbeiten. Beispiele: Schmucksachen, Ohrringe, Kettenanhänger, Medaillons2. In Verbindung mit Stoff, Leder und unedlen Metallen, also Gürtler= und Portefeuillerarbeiten. Beispiele: Portemonnaies, Damentaschen, Schiffe, Essbestecke, Schnallen, Agraffen.
III. Teile von Muscheln, geschliffen und poliert unter völliger Ausschaltung der natürlichen Form; zu Plättchen von bestimmter Stärke und Größe verarbeitet und sodann zu Flächenmustern zusammengesetzt.
a)Einlegearbeiten. Beispiele: Einlegearbeiten in Möbel, Musikinstrumente, in Waffen oder in Lack.
b)Belegarbeiten auf Holz oder Kartonnagen, Mosaiken. Beispiele: Schmuckkassetten, Spiegel, Albumdecken, Bilderrahmen, Uhren.
IV. Muschelstaub. Dieser Abfall wurde verkauft an Blumenfabriken zur Herstellung von Flitterbelag auf künstlichen Blumen, sowie an Fabriken von Perlmutterimitationen.
Quelle: ab Seite 60; 9. Kapitel „Die technologischen Vorgänge der Fabrikation.“; Die Perlmutterindustrie zu Adorf im sächsischen Vogtlande.

8 Arbeitsbedingungen

Jedes Werkstück hat mit geringen Abweichungen folgende Arbeitsprozesse durchzumachen: die Vorbereitung, das Schleifen, das Vorzeichnen, das Ausschneiden oder Zerteilen, das Fassonieren oder Nacharbeiten, das Polieren, das Montieren oder Zusammensetzen, endlich gegebenenfalls das Bemalen. Die Vorbereitung soll das Schleifen erleichtern. Es gibt hierfür drei Verfahren, von denen zwei bereits in den 70 er Jahren üblich waren. 5) Nach dem einen, älteren Verfahren, das man vorzugsweise bei dünnschaligen Flußmuscheln anwendet, werden die oberflächlich gereinigten Schalen in einer wäßrigen Lösung von Seifenstein, Ätznatron, NaOH, gekocht. Dieses Alkali zerstört die hornartige Oberhaut und zum Teil auch das Conchiolingerüst der unteren Schichten, wobei sich Ammoniak, NH3, bildet. Das Gefüge der Schalen wird durch diesen Vorgang stark aufgelockert, daher büßen die so behandelten Muscheln an Polierfähigkeit und Festigkeit ein. Muscheln mit stärkeren Kalkschalen, z. B. die Seemuscheln, bringt man in ein Bad aus verdünnter Salzsäure.

Da Beschlüsse des Bundesrates bezw. der Polizeibehörden betreffs der Muschelindustrie gemäß oder § 139a. nicht vorliegen, so ist die Arbeitszeit der über 16 Jahre alten männlichen Arbeiter gesetzlich nicht beschränkt, die Arbeit der  Kinder, der jugendlichen und weiblichen Personen in den gesetzlichen Grenzen gestattet. Es gilt also für weibliche und jugendliche Arbeitskräfte die 10 stündige Höchstarbeitszeit zwischen 6 Uhr vormittags und 8 Uhr abends mit einstündiger Mittagspause und außerdem mit halbstündiger Pause am Vor= und Nachmittag für Jugendliche. Zwischen zwei Arbeitstagen ist eine ununterbrochene Ruhezeit von 11 Stunden zu gewähren. Arbeiterinnen dürfen an den Vorabenden der Sonn- und Festtage nicht über 8 Stunden und nicht nach 5 Uhr nachmittags beschäftigt werden. Hausfrauen und Wöchnerinnen haben Anspruch auf besonderen Schutz; die Mitgabe von Heimarbeit an vollbeschäftigte Fabrikarbeiterinnen ist verboten.

Die Höchstarbeitszeit der Jugendlichen in Fabriken war schon durch die Norddeutsche Gewerbeordnung von 1869 auf 10 Stunden festgesetzt. Das Verbot der Arbeit von Schulkindern in Fabriken wurde durch die Gewerbenovelle v. 1. 6. 1891 (das sogen. Arbeiterschutzgesetz) eingeführt. Es hatte auf das Adorfer Muschelgewerbe geringen Einfluß, da die schulpflichtigen Kinder vorzugsweise nicht in den Fabriken, sondern in der Heimarbeit tätig waren. Durch die gleiche Novelle wurde die Arbeitszeit der Frauen in Fabriken auf 11 Stunden, an Vorabenden von Sonn= und Festtagen auf 10 Stunden festgesetzt.

Die Muschelwarenfabriken als Perlmutterschleifereien sind einer Aufsicht sehr bedürftig, da ihr Betrieb den Anlaß zu mannigfachen Gewerbekrankheiten der Arbeiter geben kann, wie aus jedem Handbuche der Gewerbehygiene ersichtlich ist. Die hauptsächlichsten Krankheiten sollen hier kurz erwähnt werden. gehört zu den sogen. offensiven Staubarten und ist weit gefährlicher als Staub von Kohle, Mehl, Knochen oder Elfenbein. Er besteht aus feinsten bis stecknadelknopfgroßen Teilchen, aus scharfkantigen, spießigen Plättchen mit nadelförmigen Körperchen. Er ist mit Schmutz und Eisenteilchen von den Werkzeugen vermengt und fühlt sich etwas fettig an. Dem Einwirken dieses Staubes sind in besonderem Maße die Schleifer, Zuschneider, Fassonierer und Polierer ausgesetzt, die ungefähr ein Drittel der Belegschaft der Fabriken und etwa die Hälfte der Heimarbeiter ausmachen. Beim Einatmen gelangt der Staub an die Schleimhäute des Halses, der Luftwege und der Lungen selbst, er verursacht Entzündungen und Katarrhe. Bei jahrelanger Einwirkung leiden die natürlichen Schutzwaffen des Körpers und es kommt zu chronischen Entzündungen; die Schleimhäute verlieren ihre schützende Flimmerepitheldecke und verdicken sich. Chronischer Husten ist die Folge. In den Lungen bilden sich Einlagerungen von Staubpfröpfen, mit der Zeit auch Veränderungen des Lungengewebes selbst; es entstehen Lungenerweiterungen (Emphysem) und alle Vorbedingungen für das Entstehen der Tuberkulose sind gegeben.

Infolge ungeeigneter Körperhaltung, falls die Höhe der Maschine der Körpergröße des Arbeiters nicht angepaßt ist, treten einseitige Belastungen der Rücken- und Lendenmuskulatur auf und erzeugen Schmerzen, welche irrtümlich oft als rheumatische Beschwerden gedeutet werden. Bei jugendlichen Personen können sich daraus im Laufe der Zeit bleibende Veränderungen des Knochengerüstes, z. B. Rückgratsverkrümmungen, herausbilden.

9 Entwicklung Stadt und Umland

…in Arbeit

10 Quellenangaben

[1] https://gewerbeverein-adorf.de/history/firmen/Perlmutt.htm
[1a] https://gewerbeverein-adorf.de/history/firmen/CrosinskyEisenack.htm
[1b] „Adorf im Vogtland“, Johannes Lenk, Vogtländischer Heimatverlag Neupert Plauen (Vogtl.), 1993, S. 79
[2] Haensel, Alfred - Die Perlmutterindustrie zu Adorf im sächsischen Vogtlande, Studie über die Muschelwarenfabrikation im Bezirke der
Königl. Gewerbeinspektion Plauen. Dissertation an der Königl. Sächs. TH Dresden. Borna-Leipzig, 1914
[2aa] „Die Perlmutterindustrie zu Adorf im sächsischen Vogtlande“, S. 79
[2a] „Die Perlmutterindustrie zu Adorf im sächsischen Vogtlande“, S. 48
[2b] Tabelle 4.1) auf Seite 31, „Die Perlmutterindustrie zu Adorf im sächsischen Vogtlande.“ zeigt die hauptsächlich verarbeiteten
Perlmuttersorten mit Deutschem Name | Wissenschaftlichem Name | Herkunftsort | Preis im Großhandel
[2c] Tabelle 6.1) auf Seite 47, sowie Text auf Seite 48. „Die Perlmutterindustrie zu Adorf im sächsischen Vogtlande.“
[2cc] Dresdener neueste Nachrichten 1925, Prof. Emil Kaiser
[2d] https://gewerbeverein-adorf.de/history/firmen/Nicolai.htm
[2e] https://gewerbeverein-adorf.de/history/firmen/A_Schmidt%20.htm
[2f] https://gewerbeverein-adorf.de/history/firmen/CrosinskyEisenack.htm
[2g] https://sachsen.museum-digital.de/object/26827
[2h] https://gewerbeverein-adorf.de//history/firmen/lots.htm
[2i] https://gewerbeverein-adorf.de/history/firmen/Hirschmann.htm
[2j] https://gewerbeverein-adorf.de/history/firmen/Haber.htm
[2k] https://gewerbeverein-adorf.de/history/firmen/Fickelscherer.htm
[3] https://gewerbeverein-adorf.de/history/firmen/Perlmutt.htm
[3a] https://www.mil-airfields.de/ddr/orte/adorf-vogtland.html#Org38171
[4] https://sachsen.museum-digital.de/object/3450
[5] „Adorf im Vogtland“, Johannes Lenk, Vogtländischer Heimatverlag Neupert Plauen (Vogtl.), 1993, S. 80
[5a] Zeitzeugeninterview Walpurga Schunk (vorhanden, aber noch nicht online)
[6] http://www.perlmuttermuseum.de/
[6a] https://www.nationale-staedtebauprojekte.de/NPS/SiteGlobals/Forms/Suche/Expertensuche_Formular.html
[7] https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/chemnitz/vogtland/adorf-grundstein-perlmutter-erlebniszentrum-100.html
[8] https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/1076382
[9] https://www.adorf-vogtland.de/inhalte/adorf/_aktuelles/aktuelles/museum_ezp
[9a] https://www.zeit.de/news/2025-03/17/neuer-glanz-fuer-perlmutt-millioneninvestition-in-adorf
[10] DiMuSA Förderbescheide Stadt Adorf (23.04.2023) und Südwestsachsen Digital e.V. (Bescheiddatum)
[11] https://adorf-vogtland.de/inhalte/adorf/_aktuelles/archiv/dimusa?searchterm=Digitales%20Museum
[12] https://www.freiepresse.de/vogtland/oberes-vogtland/im-vogtlaendischen-adorf-entsteht-ein-besonderes-digitales-museum-artikel13615881
[13] Link Zeitzeugen-Interviews
[14] Link Digitales Gedächtnis historische Fotos
[15] Link Perlmutter-Rundweg
[16] Link Buch Doktorarbeit
[17] https://de.wikisource.org/wiki/Die_Perlenfischerei_im_Vogtlande
[18] https://saebi.isgv.de/person/snr/28502
[18a] Die Perlmuscheln und ihre Perlen (Theodor von Hessling, Verlag Wilhelm Engelmann, Leipzig, 1859 (Seite 159)
[18b] Die Perlmuscheln und ihre Perlen (Theodor von Hessling, Verlag Wilhelm Engelmann, Leipzig, 1859 (Seite 159)
[18c] Artikel Freie Presse, Ausgabe Oberes Vogtland, 08.07.2021
[19] https://de.wikisource.org/wiki/Die_Perlenfischerei_im_Vogtlande
[19a] https://publikationen.sachsen.de/bdb/artikel/11511
[20] https://www.freiepresse.de/vogtland/oberes-vogtland/juwelenraub-schatz-aus-dem-vogtland-glaenzt-wieder-im-gruenen-gewoelbe-
artikel12668202
[21] https://skd-online-collection.skd.museum/Details/Index/118125
[22] Freie Presse, Ausgabe Oberes Vogtland, 08.07.2021
[23] https://www.natura2000.sachsen.de/flussperlmuschel-margaritifera-margaritifera-22462.html
[23a] https://publikationen.sachsen.de/bdb/artikel/11511
[24] https://www.undekade-restoration.de/projekte/mara/
[25] https://de.wikipedia.org/wiki/Perlmutt
[26] https://gewerbeverein-adorf.de/history/firmen/A_Schmidt%20.htm
[26a] Quelle Doktorarbeit Seite 9
[26b] Doktorarbeit Seite 10
[27] https://gewerbeverein-adorf.de/history/firmen/A_Schmidt%20.htm
[27a] https://publikationen.sachsen.de/bdb/artikel/11511
[28] https://gewerbeverein-adorf.de/history/firmen/A_Schmidt%20.htm
[30] https://gewerbeverein-adorf.de/history/firmen/Perlmutt.htm
[31] Quelle Doktorarbeit
[31a] https://gewerbeverein-adorf.de/history/firmen/Elsterperlmuschel.htm
[32] https://gewerbeverein-adorf.de/history/firmen/CrosinskyEisenack.htm
[32a] https://gewerbeverein-adorf.de/history/firmen/Zweig-Franfurt.htm
[33] https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Knopfmuseum
[34] Die Perlmutterknopfindustrie, in: Hahnemann, Ulrich - Die Geschichte der sächsischen Knopfindustrie.
Dissertation, Chemnitz, 2001, S. 339, ff.


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